Im Jahr 2017 bin ich mit Dennis von Erlangen nach Melsungen geradelt (Tour-Bericht). Dieses Jahr wollen wir die Tour in umgekehrter Richtung fahren. So weit der Plan, ...

 

 doch dann machte mir die Deutsche Bahn einen Strich durch die Rechnung. Kaum steige ich in Nürnberg aus den Zug, um in den ICE umzusteigen, sehe ich die Anzeige "Zug fällt aus".  Scheinbar haben die ICEs wieder ein Hitzeproblem. Eine Weiterfahrt mit einen anderen ICE ist nicht möglich, da keine Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Statt nach Kassel zu fahren, bleibt mir nur die Heimfahrt übrig.

Kurzerhand entschließe ich mich, wenigstens ein Teilstück zu fahren und komme meinen Begleitern entgegen. Einzig die Wetterprognosen sind vage. Nach der Hitze von knapp 40°C soll es am heutigen Samstag zu stärken Gewittern und Platzregen kommen. Schon bei der Abfahrt kurz vor Sonnenaufgang sehe die Wetterkante, die mich bis in die Rhön verfolgt. Hinter mir türmen sich stets die Wolken immer höher in den Himmel.

 

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Hinter den Steigerwald färben die ersten Sonnenstrahlen die abgeernteten Kornfelder in ein goldenes Licht.

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In der Rhön geht es auf verkehrsarmen Straßen immer leicht auf & ab.

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Bald verlasse ich Bayern und komme in den Landkreis Fulda.

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Bald kommen mir auch Dennis & Johannes entgegen. In Bad Brückenau schauen wir uns zunächst das Deutsche Fahrradmuseum an. Echt empfehlenswert. Danach geht es noch kurz in den Kurpark.

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Der Himmel hat sich merklich eingetrübt. Hier und da sind die Straßen komplett nass, doch zu uns fallen höchsten ab und zu ein paar Tropfen.

Wieder geht es durch die Buckel der Rhön bis zum Main, den wir bei Grafenrheinfeld überqueren.

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 Nicht nur Italiener, sondern auc wir Franken, können alte Gebäude richtig malersich verfallen lassen, wie hier in Gerolzhofen.

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 Nach den letzten Aufstieg hoch auf den Steigerwald kommen wir an die Quelle der Reichen Ebrach, wo wir gleich unsere Flaschen auffüllen.

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 Ein Halt in Schlüsselfeld ist obligarotisch. 

Eis

 

Kurz vor Höchstadt gibt es noch eine Schrecksekunde. Bei Dennis ist eine Speiche gerissen. Zum Glück schleift das Rad nicht am Rahmen, so dass wir weiterfahren können.

Und dann sind wir kurz vor Sonnenuntergang auch schon daheim. Punktlandung. Vielne Dank an beiden Mitfahrern.

 

Ciao

Roland

 P.S.: Am nächsten Tag schaue ich mir das Regenradar vom Samstag noch einmal an. Mir ist bis jetzt nicht verständlich, wie wir doch die unzähligen Regengebiete trocken durchgekommen sind. An etlichen Orten hat es kurz zuvor oder danach heftig geschüttet.

 

 

 

Route:

 

 

 

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