Hallo liebe Radelfreunde!
Eines der größten Abenteuer unserer Tage geht in die Endphase, es ist die    Vendée Globe.
Da ich in dieser Hinsicht ein wenig vorgepolt bin, habe ich die Ereignisse über die Vendée Globe akribisch verfolgt.
Aus diesem Grunde habe ich ein paar Daten und Links zusammengetragen.
Evt. interessiert es euch auch.

Und der Deutsche Boris Hermann spielt in der ersten Reihe mit. Ihr kennt ihn alle. Er segelte mit seinem Boot Greta Thunberg nach New York. Und wenn ihr alles ganz genau wissen möchtet, gebe ich euch hier den  News Reader von ihm.

   Aktueller Standort

Es wird spannend !
Vom Start am 9.11.2020 bis heute (17.1.2021) sind es 69 Tage. Die 70-Tage-Marke wird nicht geknackt.

25 Boote (von 33 gestarteten) sind noch dabei.
Die ersten 4 Boote sind quasi in Sichtweite.

Die Sichtweite beträgt: ca. 26km
Hierbei gelten folgende Annahmen:
Sichthöhe: 1,70 m (Augenhöhe)
Höhe des Objektes: 29m (Mastspitze eines Boote)
Und hier der    Kontroll-Link.

 

Euer Masters Dieter.

Einige Fakten aus dem Netz:
Start: 9. NOVEMBER 2020 und Ende evt. nach 70 Tagen
--- Etwa 8000 Menschen waren auf dem Mount Everest
--- Etwa 500 waren im All
--- 100 haben die Erde (alleine, nonstop, ohne Hilfe von außen) umsegelt
--- Von bislang 8 Rennen haben von 167 Teilnehmern nur 89 das Ziel erreicht, d.h. de Ausfallquote des "Demolition Derbys" liegt bei 46 %.
--- Tribut-Ursachen sind Stürme, Bruch an Bord und Havarien, 3 Menschen starben.
--- Die Vendée Globe wird auch "Mount Everest der Meere" genannt.
---  Gewinner waren bisher nur Franzosen
--- In Nicht-Coronazeiten sind mehr als 2,25 Millionen Menschen bei der Zielankunft dabei.
Die Segler: 27 Skipper und 6 Skipperinnen
--- Auf Sieg ausgerichtete Segelrennställe haben ein Budget von ca. zehn Millionen Euro.
--- Die Boote sind Hightech-Geschosse von ca. 18,30 Meter Länge (Imoca-Klasse). 17 von 33 Booten haben Tragflügel (Foils), sie können über der Wasseroberfläche segeln.Darum sind die Chancen der Boote nicht gleich. Die Imocas fliegen mehr, als dass sie segeln. Die Tragflächen funktionieren erst ab etwa zehn Knoten Wind aufwärts; darunter bremsen sie die Fahrt.
--- Geschwindigkeit der Yachten: bis zu 74 km/h
Die Autopiloten machten auch einen Quantensprung. 25 m
al pro Sekunde (!) werden sie mit Daten gefüttert ( Windmesser, Kompass, Gyro-Sensoren für Lage und Wellengang, Beschleunigungs- und Last-Gebern aus Foils und Rigg). Hierzu gehört auch ein Zentralrechner. Im Background passen Spezis in den Teams die Algorithmen an. Der Autopilot gibt stets die optimalen Ruderbefehle. Selbst der beste Skipper könnte das nicht. Das Ziel ist hierbei immer, das Boot so lange wie nur möglich am Foilen zu halten.
Aus der Historie: Erster Nonstop-Skipper war Sir Robin Knox-Johnston 1968/1969 in 313 Tagen.
Rekord-halter der Vendée-Globe ist der letzte Sieger Armel Le Cléac’h mit 74 Tagen, 3 Stunden und 36 Minuten.
Der Kurs: von Frankreich über den Atlantik zum Südpolarmeer,
entlang der großen Kaps (Kap der Guten Hoffnung, Kap Leuwin, Kap Hoorn) - und wieder den Atlantik hinauf in den Start- und Zielhafen Les Sables-d’Olonne.
---Streckenlänge: 40,075 Kilometer.
--- Zeit: "In 80 Tagen um die Welt" ist schon Vergangenheit, heuer wird wohl Mitte Januar die 70-Tage-Marke geknackt.
--- Schlaf: Nur wenige Stunden pro Tag (aufgeteilt 10 bis 30 Minuten).
--- Essen "Astronauten-Nahrung" (aus der Tüte).
--- Wo sind die Segler die meiste Zeit: unter Deck

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