In den Norden soll es gehen. Finnland ist das einzige skandinavische Land, in dem ich bisher noch nicht war. Da bei entfernten Radreisen das größte Problem die An- bzw. Abreise ist, beschlossen wir uns dazu die Tour von Finnland nach Schweden verlaufen zu lassen, so war es uns möglich auf das Fliegen zu verzichten und die weiten Strecken mit Fähre und Bahn zurückzulegen. Geprägt war die Reise unter anderem von Wald, langen Pisten, Seen und einsamen Übernachtungsstellen. Jedoch bekamen wir auch viele schöne Städte zu Gesicht, in denen der Alltag der Skandinavier umso mehr zu erleben war.

 

Nurmes - Göteborg 24.07.2020 - 22.08.2020

Wir haben dieses Jahr Sequenzen der Fahrt mit der Kamera aufgenommen,woraus folgende Clips entstanden sind:

 

 

 

Anreise und Helsinki

Leider konnten wir unsere Reise dieses Jahr erst sehr spät buchen, sodass die wenigen Fahrradstellplätze in den ICEs sowohl für die Hin- als auch für die Rückreise schon vollständig vergriffen waren. Also entschlossen wir uns mit dem Auto gen Ostsee zu fahren und es dort für die Zeit der Reise in Rostock abzustellen. In Rostock kamen wir am Ende der Reise mit der Fähre wieder an und konnten von dort aus direkt wieder zurück nach Nürnberg fahren. Für die Anreise mussten wir jedoch nach Travemünde. An diesem Freitag schien ganz Hamburg eine Radtour an die Ostsee gemacht zu haben, dementsprechend überfüllt mit Fahrrädern war der Regio.

 

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Die Fähre von Travemünde nach Helsinki war schätzungsweise nur halbvoll. Das Wetter war zu der Zeit sehr gut, sodass wir viel Zeit auf der 30 Stunden langen Überfahrt auf Deck verbringen konnten.

 

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Anders als die ColorLine Fähre von Oslo nach Kiel dient die Fähre auch zum Gütertransport. Das Unterhaltungsangebot fällt dementsprechend auch eher mau aus, was uns jedoch nicht wirklich gestört hat. Lediglich ein Abendessen neben der Möglichkeit eines 40€ Buffets wäre schön gewesen.

 

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Mit einem Sonnenuntergang auf See war die Überfahrt zur Hälfte geschafft und wir näherten uns Finnland.

 

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Von Lautsprechern geweckt und ohne Frühstück rollten wir bei bestem Wetter von Bord auf finnisches Festland. Nachdem wir das weitläufige Hafengelände verlassen hatten, radelten wir Richtung Helsinki, das liegt etwa 20km entfernt. Die Strecke führt entlang der Metro, mit welcher man auch direkt in die Stadt kommt, wir sind jedoch geradelt.

 

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Unterwegs besorgten wir uns bei einem Bäcker Frühstück, checkten im Hotel ein und starteten die Stadterkundung. Helsinki ist klein genug um den Innenstadtbereich zu Fuß zu erkunden, zu entlegeneren Zielen, wie zum Beispiel die Felsenkirche, sind wir mit der Straßenbahn gefahren.

 

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Am nächsten Tag sind wir mit dem Boot zu der Festungsanlage Suomenlinna gefahren. Diese befindet sich auf 3 kleinen Inseln vor Helsinki. Neben der alten Burg, welche auch UNESCO-Weltkulturerbe ist befindet sich noch eine aktive Kaserne und ein Gefängnis auf der Insel, was wir erst erfuhren als wir unmittelbar davorstanden.

 

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Am Abend schauten wir uns nach dem Abendessen noch den Dom von Helsinki an und kehrten in unser Hotel zurück und packten unser Zeug für die Weiterfahrt Richtung Norden.

 

Etappe 1 (28.07.2020 - 05.08.2020): Nurmes – Tampere (657km)

Kurz nach 06:00 Uhr fuhr unser Zug über Joensuu nach Nurmes. Für diese relativ kurzfristige 6h Fahrt haben wir inklusive Fahrräder gerade einmal 50€ gezahlt. Schade ist jedoch, dass in einem langen Doppelstock-IC gerade einmal 4 Fahrradstellplätze sind. Die Bahnstrecke führte uns, teilweise nur 10km von der russischen Grenze entfernt, nach Nurmes, welches Endstation der Bahnlinie ist.

 

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Noch schnell im letzten Supermarkt für die nächsten 80km eingekauft ging es los Richtung Koli. Das Wetter war bei bewölkten 22°C gut zum Radeln.

 

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Gleich für die erste Nacht in der Natur fanden wir einen der schönsten Schlafplätze auf unsere Reise, etwa 30km nördlich des berühmten Koli-Felsen. Der Blick über die Weiten der Seen aber auch die Stille lässt sich nur erahnen.

 

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Eine Hütte mit Kochstelle, ein Toilettenhäuschen und einen Verschlag mit trockenen Brennholz, was braucht man mehr?

 

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Als Nachspeise mussten wir gar nicht lange suchen gehen. Die Blaubeerbüsche trugen alle. Leider regnete es am nächsten Tag, sodass ein Abstecher zum Koli Nationalpark sich nicht lohnte. Für die darauffolgende Nacht campierten wir in einer Art Gartenhäuschen, in dem wir zumindest unsere Sachen trocknen konnten.

 

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Fischen ist in Finnland Volksport. In nahezu jedem Fließgewässer stehen Leute und schwingen erwartungsvoll ihre Angel. Große Erfolge konnten wir beim kurzweiligen zuschauen jedoch nirgends beobachten.

 

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Neben den in Karten eingetragenen Unterschlupfhütten gibt es in Finnland auch öffentliche Zeltplätze. Meist steht eine kleine Kasse dort in die man einen kleinen Betrag für die Nacht zahlt. So wird das Holz für die Kochstelle bzw. die Sauna finanziert. Kochen auf Holz ist in Finnland noch sehr verbreitet und da der Ofen schon eingeheizt war haben wir uns das Gas gespart und ebenfalls auf offener Flamme gekocht.

 

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An diesem Abend haben wir einen Spot an einem See gefunden. Mit einer alten Bank und ein paar Brettern ließ sich ein Tisch improvisieren, sodass das Abendessen ein bisschen bequemer wurde.

 

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Es ging selten über 100hm am Stück bergauf, flach war es dennoch nicht. Oft führten die Straßen wellenförmig über die Berge hinweg. Auf weniger frequentierten Schotterstraßen galt es dann auch mal sehr steile Passagen zu überwinden.

 

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In Finnland sieht man sehr häufig auch reine Birkenwälder. Den meisten Teil Finnlands prägt dennoch der boreale Nadelwald welcher hauptsächlich aus Fichten und Kiefern mit viel Moosen und Beerensträuchern besteht.

 

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Seerosen sind ebenso weit verbreitet. Für Braunbären gilt der Stängel als Delikatesse; das durch Tierdokus gelehrte Wissen konnten wir jedoch nicht live bestätigen.

 

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Campen am See ist eigentlich immer mit einem Sonnenuntergang verbunden. An diesem Abend wurde uns mal wieder ein besonders schöner geboten. Campiert haben wir an einer öffentlichen Badestelle des Ortes, was zum Vorteil hatte, dass es eine Toilette und eine Steckdose zum Aufladen unserer Powerbanks gab.

 

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Unsere erste größere Stadt, auf die wir treffen, war Jyväskylä. Mit knapp 150.000 Einwohnern ist diese unter anderem bekannt für die Universität. Da es Zeit für einen Waschtag war, haben wir ein Zimmer in einer Jugendherberge gebucht. Diese hat erst im vorherigen Jahr eröffnet, demensprechend neu und modern war der Einrichtungsstil. Mit nur 40€ für eine Nacht, in einem privaten Zimmer mit Smart TV und kostenloser Waschmaschine war dies die günstigste Unterkunft auf allen Reisen bisher.

 

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Unser ganzes Gepäck aufgereiht. Warme Schlafsäcke und Jacken nehmen einen großen Teil des Volumens ein. Wirklich schwer wurde das Fahrrad jedoch, wenn wir für weite Strecken Wasser uns Verpflegung mitnehmen mussten, da keine Supermärkte in Aussicht waren.

 

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Die Straßen in Finnland waren zu 70% asphaltiert. Kam man jedoch in etwas entlegenere Gebiete, so führte oft nur eine Schotterstraße ans Ziel. Sobald es nass wird, entsteht ein feiner schmieriger Film, welcher schon nach kurzer Zeit die Kette mahlen lässt. Ist es staubtrocken wirbelt jedes vorbeifahrende Auto eine Staubwolke auf. Oft sind die Fahrspuren ausgefahren und Grobschotter in welchem man wegsinkt liegt in der Fahrbahnmitte. Breite Reifen (>45mm) wäre hier sicher von Vorteil gewesen.

Wir erreichten unser erstes Etappenziel. Tampere ist mit 230.000 Einwohner die drittgrößte Stadt Finnlands und hat somit auch große Einfallsstraßen, an denen wir in die Stadt entlangkämpften. Die Radinfrastruktur ist gut, jedoch war zu unserer Reise der Bau der Straßenbahn in vollem Gange, wodurch in der Innenstadt an nahezu allen Kreuzungen Verkehrschaos herrschte.

 

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Ein Stadion mitten in der Stadt

 

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Eine orthodoxe Kirche

 

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Zur Zeit der Industrialisierung wuchs Tampere vor allem mit der Textil- und Papierindustrie, welche jedoch in den 1990er Jahren zugrunde ging. Das Finlayson-Gelände mitten im Stadtzentrum wird heute von verschiedenen Unternehmen genutzt. Es befinden sich auch Restaurants und Klein-Bühnen in diesem Areal, sodass aus dem einstigen Industriegelände ein neuer vielseitiger Stadtteil geworden ist

 

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In Tampere nächtigen wir auf einem Campingplatz etwas außerhalb. Da wir einen Ruhetag in der Stadt verbrachten kauften wir uns ein 24h Ticket und fuhren mit den öffentlichen ins Zentrum. Der Campingplatz lag, wie so oft, an einem See mit Blick auf die untergehende Sonne.

 

Etappe 2 (07.08.2020 – 12.08.2020): Tampere – Stockholm (520km)

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Unsere nächste Unterkunft war dann wieder in der Natur gelegen. Was für eine Art Nachtquartier uns erwartet bzw. ob es überhaupt eins gibt, weiß man vorher nie. Es gibt für die skandinavischen Länder eine Shelter-Karte in denen alle Unterschlüpfe eingetragen sind. Oft decken sich diese auch mit dem Unterschlupfsymbol auf OpenStreetMap, jedoch ist die Übersicht nicht mehr ganz aktuell.

Dieser Shelter war z.B. als Aussichtspunkt eingezeichnet und war unweit eines Fitnesspfads im Wald gelegen.

 

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So konnten wir nach dem Radeln auch noch den restlichen Körper trainieren.

 

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Der Wald wirkt oft sehr karg und abgestorben, jedoch stehen hier die Bäume auf teils bloßem Fels mit geringer Humusschicht. Flechten und Moose dominieren hier den Waldbodenbewuchs.

 

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Unser nächstes großes Ziel waren die Åland Inseln. Wir bauten einen kleinen Schlenker in unserem Track ein und fuhren noch durch die Stadt Turku. Die Stadt wird vom Fluss Aurajoki gequert an welchem wir eine Mittagspause machten und uns ein Eis gönnten. Die Burg von Turku und der Dom empfanden wir als recht sehenswert, die Markthalle hingegen hatte schon geschlossen. Sehr imposant waren auch die Turku-Werften, welche etwas außerhalb der Stadt liegen, in denen riesige Kreuzfahrtschiffe gebaut werden.

 

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Auf den Weg zu den Åland Inseln mussten wir auf die Fähre warten. Da das Schiff jedoch erst um 18 Uhr ablegte und wir nach zwei Stunden Fahrt noch etwa 30km bis zu unserem Nachtquartier radeln mussten, beschlossen wir schon vorher Abend zu essen.

 

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Bekannt sind Inseln auch für den roten Asphalt auf den, teilweise mitten durchs Meer führenden Straßen. Åland ist eine mit weitgehender politischer Autonomie ausgestattete Region Finnlands. Neben der schwedischen Sprache gibt es auch eigene Autokennzeichen und eine Abkopplung des Steuer- und Zollrechts.

 

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Das Radfahren machte uns auf diesem Abschnitt der Tour besonders viel Spaß. Wir hatten über weite Strecken Rückenwind und es fuhren fast keine Autos. Diese kamen nur intervallartig, immer dann, wenn eine Fähre angelegt hatte. Auch die viele kleinen Brücken und Meerübergänge gaben uns das Gefühl mitten im Wasser zu fahren.

 

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Wieder nutzten wir das Warten auf die nächste Fähre, um ein ausgiebiges Mittagessen zu kreieren. Auch unser größter Topf war nicht unbedingt groß genug für einen Salat. Da wir alle Zutaten schichtweise dazugegeben haben, reichte es die Gabel einmal komplett bis zum Boden zu tunken, um von allem etwas zu bekommen. Abgespült wurde mit Meerwasser.

 

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Die einzigen Radfahrer waren wir nicht, jedoch fuhren abgesehen von ein paar Touristen überwiegend Einheimische und Versorgungsfahrzeuge auf dem Schiff mit

 

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Rückwirkend gesehen waren die Åland Inseln definitiv ein Highlight auf der Tour. Leider waren sie auch Mückenparadies. Während sich im Seenland von Finnland abends die größeren Stechmücken zu uns gesellt haben, hatten wir am Meer mit endlosen Schwärmen an Minimücken zu kämpfen. Positiver Nebeneffekt ist jedoch, dass man sowohl beim Abspülen als auch beim Abbau des Zeltes nicht lange trödelt.

Die Schifffahrt nach Schweden war eine weitere Überraschung. Bei unserer Verbindung handelte es um eine beliebte zollfreie Alkohol-Kreuzfahrt. Schweden buchen in dem Fall eine 4h Fahrt mit Restaurant an Bord und trinken dabei etwas über ihren Durst. Angekommen am Festland werden sie dann in Reisebusse verladen und wieder nach Hause gefahren.

In Schweden angekommen fuhren wir in 2 Etappen nach Stockholm. Dort blieben wir für 2 Nächte und nutzten den Ruhetag, um uns in der Stadt etwas umzuschauen. Das Wetter war perfekt, mit 28°C schon fast wieder zu warm, da kaum eine Wolke Schatten spendete. Da fragt man sich wofür man in den Norden fährt.

 

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Ratespiel: Welches ist unser Zimmer?

 

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Von solchen innerstätischen Radwegen kann man in Nürnberg nur träumen. Neben Fahrrädern sind auch E-Scooter im Norden sehr beliebt. Auch hier findet man diese oft „in die Ecke geworfen“ und mitten in den Weg gestellt. Brenzliche Situationen im Straßenverkehr hatten wir jedoch keine. 

 

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Blick auf die Norrbro

 

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Blick auf den Nybroviken

 

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Blick auf den Gröna Lund

 

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In Stockholm besuchten wir das Vasa-Museum in welchem ein Kriegsschiff aus dem Jahr 1625 ausgestellt ist. Grund für den guten Erhalt des Bootes ist die Tatsache, dass während der Jungfernfahrt nach 20 Minuten Fahrt das schiff kenterte und sank. In den 1960er Jahren hat man dieses gut konservierte Schiff schließlich geborgen und ausgestellt. Grund für den Untergang ist die Fehlkonstruktion und die hohe Anordnung der Kanonen, sodass der Schwerpunkt deutlich zu hoch ist.

 

Etappe 3 (14.08.2020 – 20.08.2020): Stockholm – Göteborg (594km)

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Unser heutiger Campingplatz lag direkt am Göta-Kanal, welcher früher die Querung des Landes auf Wasserstraßen ermöglicht hat. Heute fahren vor allem Haus- und Touristenboote auf diesem Kanal. Ein abendliches Bad im Kanal war somit problemlos möglich.

 

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Wir kreuzten an diesem Tag Trollhättan. Zu früheren Zeiten aber auch heute noch zählt die Stadt zu einem wichtigen Industriestandort Schwedens. Eher bekannt ist Trollhättan für die „Wasserfälle“. Am Ende der Steinschlucht befinden sich 4 Schleusentore welche sich einmal wöchentlich öffnen und 900m³ Wasser pro Sekunde auslassen. Leider waren wir am falschen Tag vor Ort.

 

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Bei der Stadtausfahrt fuhren wir am ehemaligen Hafen Trollhättans vorbei. Unweit von diesem befand sich eine ehemalige Dampflokfabrik, welche unter anderem auch Dampfloks für den zweiten Weltkrieg in die Sowjetunion lieferte. Da der Ostblock auf Breitspur unterwegs ist, mussten die Lokomotiven per Wasserweg ausgeliefert werden. Um das Verladen zu ermöglichen, wurde der sogenannte „Russenkran“ errichtet.

Nach einer Nacht auf einem Campingplatz brachen wir auf zu unserer letzten Etappe nach Göteborg. Die letzten 20km kamen uns sehr bekannt vor, da wir diese erst vor 2 Jahren gefahren sind und umso vertrauter war es in der Innenstadt anzukommen. Interessant war ebenfalls der Baufortschritt einer neuen gigantischen Stadtbrücke.

 

Heimreise

Mit dem Erreichen Göteborgs endete unser Urlaub auch schon wieder. Wir standen vor der Entscheidung noch eine Nacht auf dem Campingplatz in Göteborg zu verweilen oder direkt den Zug Richtung Süden zu nehmen. Da es erst 15:00 Uhr war und wir Göteborg schon vor 2 Jahren intensiv touristisch besucht haben, entschlossen wir uns den Zug nach Malmö zu nehmen.

 

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Mit dem Öresundståg dauerte die Fahrt gut 3 Stunden. Die Züge, von außen etwas gewöhnungsbedürftig aussehend, sind vergleichbar mit unseren REs und bieten viel Platz und Komfort das Fahrrad mitzunehmen. Auch das Fahrradticket war kostenlos. Eine Fahrradmitnahme mit der schwedischen Staatsbahn ist jedoch nicht möglich, das war uns schon vor der Reise bewusst, weshalb wir genau diese Verbindung genommen haben.

In Malmö angekommen, holten wir uns was zu essen und radelten zu unserem Campingplatz. Da es bereits 9 Uhr war und die Rezeption nicht mehr zu erreichen war, stellten wir uns einfach so auf dem Platz hatten jedoch keinen offiziellen Zugang zu den Sanitäranlagen. Diese Übernachtung werteten wir somit eher als Wildcampen.

Am nächsten Tag radelten wir von Malmö nach Trelleborg auf den Campingplatz. Den Rest vom Tag nutzen wir um die schwedischen Supermärkte zu plündern und Knäckebrot, schwedische Schokolade und Zimtschnecken zu kaufen. Die Fähre nach Rostock legte am nächsten morgen um 7 Uhr ab, sodass wir sehr früh losmussten.

Keine 10 Minuten auf deutschen Boden geradelt, schon wurden wir von einer Reihe Autofahrer geschnitten und von einem Einheimischen lautstark angebrüllt warum wir nicht auf dem Radweg fahren. Das dieser „Radweg“ einspurig und für uns nicht zu befahren gewesen wäre war diesem engstirnigen mit Kopfhöhren radelnden Rostocker jedoch nicht bewusst.

Anschließend fuhren wir mit dem Auto wieder zurück in die Heimat.

 

Der gefahrene Track:

 https://www.alltrails.com/explore/map/radreise-nurmes-goteborg-398410e?u=m

 

Statistik

gefahrene Kilometer

1864 km

Stunden auf dem Sattel

110 h

Höhenmeter überwunden

11773 Hm

Hotels besucht

4x

Campingplätze

12x

wild gezeltet

7x

Supermarkt besucht

47x

Fähre gefahren

8x

Zeit auf Fähren verbracht

42,5 h

Nudeln gekocht

12x

Lachs gefangen

3x

 

Daniel

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