Eindrücke einer Radl-Tour nach Cuxhaven an der Elbe-Mündung
Abfahrt diesmal direkt von der Haustür. Kein Auto - kein Zug - direkt rauf auf den Sattel und schon beginnt der Urlaub. Zunächst geht es ein paar Meter in Richtung Süden, um ein Start-Selfie zu schießen.

Natürlich kennt man auf die ersten Kilometern quasi schon alles. Im Steigerwald kommen wir dann über geschotterte Forststraßen zum Zabelstein und genießen den Ausblick über den Steigerwald und entfernt sehen wir die Rhön und Gleichberge.

In Oberschwappach kommen wir an der Kleinkunst-Bühne von Oti Schmelzer vorbei, welcher auch just gerade auch aus seinem Auto aussteigt.

Zum Kleinod "Königsberg" machen wir einen kurzen Abstecher, der sich angesicht der Altstadt mit seinen Fachwerk-Häusern rentiert hat.


Unspektakulär passieren wir Münnerstadt und Neusch (meine lokalen Kollegen nennen ihr Bad Neustadt wirklich so).
In Rhön weiden die Schafe - idyllischer geht es nicht.

Das Rote Moor in der Rhön.

Wir verlassen nun Bayern und kommen nach Hessen mit der Wasserkuppe in Blick.

Nun haben wir den ersten Kontak mit den Gewässer, dass uns bis zur Nordsee mehr oder weniger begleiten soll. Die Fulda bzw. später die Weser. Hier treffen wir auf einen rüstige Großvater, der mit seinen 3 Enkeln (von 6...12 Jahren) auch bis zur Nordsee radeln will. Respekt.

Frühstücksplatz mit Aussicht. Nur der Wind pfiff ziemlich frisch in den Nacken.


Im Ulstertal stoßen wir dann auf den Milseburg-Radweg, der uns auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Fulda führt. Dabei durchqueren wir auch einen ziemlich langen Tunnel.

In Fulda begrüßt uns viel Barock. Endlich finde ich auch mal Zeit den Dom zu besuchen. Schon nicht schlecht, wenn man nicht immer sportlich mit langen Etappen unterwegs ist.

Und dann gibt es tatsächlich noch Parkuhren in Fulda. Früher allgegenwärtig, doch inzwischen quasi aus den Stadtbild verschwunden. Und wie bezahle ich mit den Handy? Weiß die junge Generation überhaupt noch, wie eine Parkuhr zu bedienen ist?

Rotenburg an der Fulda mit seinen Fachwerk - Häusern und Flusspanorama.

Die Stadt macht einen netten Eindruck, doch irgendwie fehlt das Leben in den Straßen.

Die 1450m lange Eisenbahn-Brücke Morschen. Hinwärts fahren wir unter der Brücke und heimwärts mit den Zug darüber.

Leider war die Seilzug-Fähre über die Fulda bei Beiseforth defekt 😥. Also kein Bild, sondern direkt ein Bild von der hübschen Fachwerk-Stadt Melsungen.

Dann liegt die Weg-Verpflegeung praktisch auf Augenhöhe. Stehenbleiben und genießen.

In Kassel geht es zunächst durch die Parkanlage Karlsau.

In der Innnenstadt flanieren wir durch die ältetste Fußgänger-Zone Deutschlands

Dann geht es auf die Stadt-Rally mit den documenta - Kunstwerken. Zum Glück sind wir mit den Radl unterwegs - zum Laufen wäre es mir zu weit geworden.





Natürlich geht es auch hoch zum Landschaftspark der Wilhemshöhe mit den Herkules auf der Turmspitze. Heute soll der heißeste Tag des Jahres werden, deswegen sind wir schon sehr früh unterwegs, so dass wir praktisch auch alleine im Park sind.

Weiter geht es immer der Fulda entlang, die hier schlimmer schäumt als ein Gebirgs-Bach. White water schwimmt hier nur an der Oberfläche.

In Hannoversch Münden fließt die Fulda in die Werra - oder die Werra in die Fulda? Nein, Werra und Fulda küssen sich und einigen sich zu einem gemeinsamen Heiratsnamen "Weser".

Wieder viel Fachwerk in Hannoversch Münden. Zur Überraschung treffen wir am Stadtplatz treffen den Großvater mit seinen 3 Enkeln.


Wir verlassen die Stadt über die Werra-Brücke, wo der Dr. Eisenbarth steht.

Meist fahren wir auf Radwegen und kleinen Wirtschaftswegen abseits vom Verkehr. Nur manchmal, wie auf den Weg nach Göttingen, nehmen wir Radwege entlang von Bundesstraßen.

In Göttingen haben wir Glück, dass just zu unserer Zeit ein Doktorand in einem Bollerwagen auf den Marktplatz gezogen wird. Zum seinem Abschluss wird er 3x von seinem Doktor-Vater um die Gänse-Liesel gezogen. Dann klettert der Promovierte hoch zu Gänse-Liesel, überreicht ihr einen Blumenstrauß und küsst sie. Die Gänse-Liesel dürfte wohl das meistgeküsste Mädchen der Welt sein.

Ansonsten gibt es neben viel Fachwerk in Göttingen noch mehr Fahrräder. Eine Studenten-Stadt wie Erlangen und das Radnetz ist ähnlich gut ausgebaut.


In Ebergötzen schauen wir kurz an der Wilhelm Busch Mühle und am Brotmuseum vorbei. Der Weg ist heute noch weit und wir zunächst noch ein paar km abradeln.

Der nächste erwähnenswerte Ort ist Krebeck. Findet man hier doch den Mittelpunkt von Deutschland.

Dann scheinen wir uns verfahren zu haben. Erst kommen wir nach Bodensee - und ich dachte dies wäre ein Gewässer.

Zwei Ortschaften weiter begrüßt uns Lindau. Richtig. Lindau liegt ja am Bodensee. Irgendwie wird einem alles klar ....

Der Harz ist nicht mehr weit und damit die Hexen zum Blocksberg finden, gibt es sogar eigene Schilder. Radeln scheint doch mehr Spaß zu machen, als auf einem Besen zu fliegen, oder?

Walsrode am Harz

und hier muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Obwohl wir gar nicht über die absoluten Hochlagen vom Harz erklimmen, stehen ganze Hänge voller verdürrter Fichten.

In Hahnenklee kommen wir an einer Stabkirche vorbei. Die Bergleute damals wollten eigentlich eine Kirche aus Stein bauen, aber das Geld war dafür hinten & vorne nicht aufzutreiben. Dann wurde die Idee geboren eine Stabkirche zu bauten, da Holz wesentlich preisgünstiger war und von den Leuten selbst verarbeitet werden konnte. Man organisierte sich Baupläne aus Norwegen und vergrößerte alles. Fertig.
Die Drachenköpfe und Bullaugen erinnern an die alten Wikinger-Schiffe.

Nach Hahnenklee erwischen wir einen trail-ähnliche Abfahrt. 13% und immer in den Bremsen. Ohne Sturz schaffen wir beide es in die Talsohle. Ab jetzt rollt es weniger steil bis nach Goslar.
Goslars Altstadt besteht fast nur aus Fachwerkhäusern. Hier bleiben wir 2 Tage und genießen einen Ruhetag. Über Goslar könnte man einen eigenen Blog schreiben und daher hier nur ein paar Impressionen.
Schuhhof


Mönchehaus - Museum für moderne Kunst

Detaisl im Fachwerk vom Mönchehaus

Siemenshaus - richtig, das ECHTE Stammhaus von Siemens ist in Goslar und nicht Berlin oder am Wittelsbacher Platz.

Haustür vom Siemens - Haus.

Brunnen am Marktplatz

So was bräuchte ich auch - einen Geldscheißer

Glockenspiel mit der Geschichte vom Bergbau

Am Ruhetag trübt es sich ein und es regnet. Ein Glück, dass wir nicht weiter müssen. Stattdessen gehen wir ins Bergwerk Rammelsberg (Weltkultur-Erbe).

In der Kaue warten wir auf der Führung.

Wir schauen uns die großen Wasserräder an, mit welchen einst das Material aus den Stollen nach oben befödert wurde. Später ging dies natürlich mit Dampf bzw. elektrisch.


Nach Regen kommt Sonnenschein und wir sind "on the Road again".

Nächstes Weltkulturerbe: Hildesheim mit den Dom und alten Rosenstock.

etwas andere Ampelmännchen äh -fräuleins.

Die Altstadt von Hildesheim hat im 2.Weltkrieg schwer gelitten. Die Fachwerk-Häuser rund um den zentralen Markt sind alle Rekonstruktionen.

Daher ist es kein Wunder, dass die Malereien doch recht zeitgemäß ausschauen.

Etwas abgelegen der Altstadt gibt es noch das Fachwerk-Viertel mit historischen Gebäuden.

Wir folgen den Fluss Innerste zur Leine und passieren den großen Salzberg (Abraumhalde) bei Sarstedt. Mehr oder weniger autofrei kommen wir über den Maschsee- und -park mitten hinein ins Zentrum von Hannover und seinem neuen Rathaus (was wohl auch nicht mehr wirklich neu ist).

Nach kurzen Sight-Seeing im Zentrum und Rast im Georgengarten kommen wir ähnlich verkehrsberuhigt wieder raus aus der Stadt. Am Fliegerhorst Wunst schwirren uns die Airbus Transport-Maschinen über unseren Kopf hinweg. Am Abend sind wir dann am Meer. Am Steinhuder Meer genauer gesagt, bis zur Nordsee fehlen noch etliche km.

Abendliche Einkehr in die historische Fischküche "Schweers-Harms-Fischerhus".

Die Nordsee ist zwar noch fern, aber es gibt schon Scholle.

Urlaubsstimmung mit Sonnenuntergang. Jeder stößt mit seinem Sun-Downer an. Der nächste Tag soll bewölkt werden.

Wir umrunden das Steinhuder Meer und steuern wieder die Weser an.

Nach halber Strecke wird mir unwohl und erleichtere mich über den Lenker gebeugt am Straßengraben. Mit halber Kraft und vollen Willen spulen wir die Etappe gar ab. In Nienburg an der Weser war außer einen kurzen Spaziergang durch die Fußgängerzone nichts drin. Kaum in Verden am Hotel angekommen liege ich mit Fieber im Bett und meine die Tour abbrechen zu müssen. Doch glücklicherweise geht es mir nach der Bettruhe am nächsten Morgen wieder viel besser und das Radl kann wieder aufgesattelt werden.

Apropos Aufsatteln. In Verden gibt es den Walk of Fame des Reitsports. Die Hufeisen berühmter Reiter sind in den Gehweg eingelassen.

Vor dem deutschen Pferdemuseum steht die Statue vom Hengst "Tempelhüter". Stolzer Vater von 333 Fohlen. Respekt.

Die Weser wird breiter und bald kommen wir in Bremen an. Einiger Rummel am Rathaus, Dom und Roland.

Natürlich besuchen wir auch die Bremer Stadtmusikanten. Die Füße vom Esel sind so blank, weil es angeblich Glück bringt, wenn man diese berührt. Vom Anstelllen und fürs Foto-Posieren der Insta-Story hat aber keiner gesprochen.

Eine echt gute Idee ist das Bremer Loch. Nach den Einwerfen von Münzen erhalt die Musik der Bremer Stadtmusikanten: kikeriki, miau, knurren, ia. Die gespendeten Münzen kommen sozialen Projekten in Bremen zugute.

Giebel der reichen Händler der Hansestadt.

Blick über die Weser auf die Altstadt von Bremen.

Nach Bremen versperren uns die Hafenanlagen die Weser zu folgen. Kein Problem das Flüsschen Wümme ist nicht weit und verkehrsberuhigt. Einige km später kommen wir bei Vegesack wieder zu Weser. Am anderen Ufer liegen die Privatyachten vor der Lürssen-Werft am Kai.

Ab jetzt nimmt der Verkehr spürbar ab. Am Deichweg ist es komplett ruhig, nur die Schafe hört man blöken.

Leider haben wir weder Schnaps, noch Kugeln dabei, so dass das Boßeln für heute ausfallen muss.

Nun kommen wir nach Bremerhaven. Im Hafengebiet reiht sich ein Kühlhaus an das nächste.

Am Fisch-Hafen reiht sich dann eine Fisch-Bude an der nächsten. Fangfrischer Fisch. Lecker. Im Hafenbecken liegt der alte Fischtrawler FMS Gera.

In Bremerhaven haben wir diesmal eine außergewöhnliche Herberge gebucht: Das Segelschul-Schiff Deutschland. Das Schiff ist nicht mehr in Betrieb und liegt fest im Museums-Hafen. Ein Verein betreibt das Schiff, auf welchen man auch übernachten kann. Alles einfach gehalten, aber ein echtes Erlebnis.




Die Kabinen haben zwei Stockbetten. Natürlich hat man nicht so viel Platz, wie in einem Hotelzimmer und auch Dusche / WC ist nicht im Zimmer, aber das hat uns nicht gestört.

Vor allem derAusblick aus den Fenster ist mal etwas mal anderes.

In Bremerhaven besuchten wir noch das sehenswerte Deutsche Auswanderer-Museum. Man folgt den Spuren der europäischen Auswanderer, warum sie ausgewandert worden sind, wie sie damals hier eingeschifft haben, die Überfahrt erlebt haben und man darf sogar selbst versuchen die Fragen der USA - Immigration - Beamten zu beantworten. Gar nicht so leicht, über diese Hürde zu kommen. Interessant ist auch, dass die Europäer wohl die größte Gruppe von Migranten stellte (in die USA, Kanada, Australien, Südamerika). Zwar schon bis zu mehrere hundert Jahre her ab, aber in der Gesamtzahl wohl ein Spitzenplatz.
Letztendlich kann man noch Familien-Recherche betreiben. So haben wir tatsächlich die Daten eines Verwandten gefunden, der vor hundert Jahren ausgewandert ist.


Neben den Auswanderer-Museum kann man innerhalb eines Tages eine Weltreise entlang des 8. Längengrades unternehmen. Auch das deutsche Schifffahrts-Museum ist hier zu Hause. Leider fehlt uns die Zeit alles anzuschauen.

Die Ampel-Männchen haben mir bei dieser Tour es angetan. Hier in Bremerhaven spielt der Seemann "Hein Mück" das Schiffer-Klavier.

Eindruck aus der Innenstadt mit den Outfit der 50er ... 60er Jahren. Scheinbar ist die Zeit hier stehengeblieben.

In der Innenstadt stehen an mehreren Orten lebensgroße Figuren. Danke an das Kunstprojekt Alltagsmenschen.

Auf den Weg weiter nach Norden kommen wir durch den Hafen. In Bremerhaven werden die Autos für den Export verschifft bzw. die Importe angelandet. Am Kai liegen die riesigen Auto-Transporter.

Nach den Hafen sind wir schon an der Nordsee angekommen. Doch wir wollen weiter nach Norden. Wir radeln am Fuß vom Deich auf der Landseite und sehen das Meer so gut wie nie. Dafür kommen wir an einem Fischgeschäft vorbei und gönnen uns ein Fisch - Brötchen. Der Inhaber hat eine Maschine zum Pullen der Nordsee-Krabben erfunden.

Dann wechseln wir die Deich-Seite und schon kommt mit den Krabben-Kuttern echtes Nordsee-Feeling auf. Durch die Salzwiesen geht es nun weiter bis zu unseren Endziel Cuxhaven.

Man glaubt es kaum, aber von hier aus können wir Hamburg sehen, denn die Insel Neuwerk liegt nur wenige Kilometer vor der Küste und gehört zum Stadtgebiet der Hansestadt Hamburg. Lust hätten wir schon gehabt, mal durch das Watt nach Neuwerk zu wandern, doch wegen fehlenden passenden Schuhwerkes haben wir lieber sein lassen.

Schönes Pfarrhaus in der Nähe von Cuxhaven.

Endlich am Ziel: Noch bevor wir in unser Quartier einchecken steige ich vom Radl und stecke meine Füße in die Nordsee. Echt Glück gehabt, dass gerade Flut ist.

Ich war mir gar nicht so sicher, dass mein Radl bis zur Nordsee durchhält. Der Riss im Mantel wurde von Etappe von Etappe länger und tiefer (erst daheim merkte ich, dass der Schwalbe Marathon noch genügend Füll-Material darunter hat). Bei jeden Tritt knarzte das Rad - vergeblich suchte ich bei der Vorbereitung den Mangel im Freilauf - das Knarzen wurde immer intensiver und bald war mir klar, warum ich den Fehler nicht gefunden hatte: das Tretlager hatte einen Schaden. Zu guter Letzt ist mir schon auf der zweiten Etappe der Lenker locker geworden, d.h. Lenker drehte sich und Rad blieb stehen. Erneutes Festknallen vom Steuersatz verbesserte die Lage, aber da der Lenker immer noch einiges Spiel hatte, war ich mir sicher, ob die Gabel durch korridiert war. ABER, alles hat gehalten. Nicht mal nen Platten hatten wir. Toi, toi ,toi.

Fußgänger-Zone von Cuxhaven.

Wir blieben noch ein paar Tage in Cuxhaven und gönnten uns etwas Ruhe. Am Strand war immer was geboten. Ein dicker Pott nach den anderen steuerte die Elbe-Mündung auf den Weg zum Hamburger Hafen an.


Der Heimweg wurde problemlos mit der Bahn zurückgelegt. Hier und da erkannten wir die Brücken, welche wir auf den Weg zur Nordsee unterquert hatten.
Ciao
Roland
Route der zweiwöchigen Radl-Tour:
| Datum | Tag | Etappe | Distanz | Höhenunterschied |
| 09.08.25 | Samstag | Röttenbach – Haßfurth / Stützenmühle | 82 km | 880 hm |
| 10.08.25 | Sonntag | Haßfurth – Bad Neustadt – Oberelsbach | 79 km | 660 hm |
| 11.08.25 | Montag | Oberelsbach – Fulda | 67 km | 1.040 hm |
| 12.08.25 | Dienstag | Fulda – Rotenburg | 74 km | 450 hm |
| 13.08.25 | Mittwoch | Rotenburg – Melsungen – Kassel | 74 km | 470 hm |
| 14.08.25 | Donnerstag | Kassel | ||
| 15.08.25 | Freitag | Kassel – Hann. Münden – Göttingen | 70 km | 675 hm |
| 16.08.25 | Samstag | Göttingen – Goslar | 86 km | 1.370 hm |
| 17.08.25 | Sonntag | Goslar | ||
| 18.08.25 | Montag | Goslar – Hildesheim | 61 km | 255 hm |
| 19.08.25 | Dienstag | Hildesheim – Hannover – Steinhude | 74 km | 270 hm |
| 20.08.25 | Mittwoch | Steinhude – Nienburg / Weser – Verden | 86 km | 245 hm |
| 21.08.25 | Donnerstag | Verden – Bremen | 46 km | 90 hm |
| 22.08.25 | Freitag | Bremen – Bremerhaven | 85 km | 242 hm |
| 23.08.25 | Samstag | Bremerhaven – Cuxhaven | 51 km | 66 hm |
| 935 km | 6.713 hm |
Ende